ID-Nr. 0000074084: Brandschutzbeauftragter (TÜV)

Titel des Zertifizierungsprogramms:Brandschutzbeauftragter (TÜV)
Zulassungsvoraussetzungen:

Die Teilnahme an dem von der Zertifizierungsstelle anerkannten Kurs „Brandschutzbeauftragter (TÜV)“ des Anbieters TÜV Rheinland Akademie. Die Kursdauer beträgt 7 Tage mit insgesamt 64 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Die Anwesenheit wird vom Anbieter durch Unterschrift des Teilnehmers dokumentiert. Die Zulassung zur Prüfung erfolgt bei einer Mindestanwesenheit von 80%.
Weitere Zugangsvoraussetzungen sind:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung
  • Grundkenntnisse der Brandschutzorganisation; dazu gehören vor allem betriebsspezifische brandschutzrelevante Kenntnisse, z.B. über verfahrenstechnische Besonderheiten bei Produktionsabläufen und Erfahrungen mit dem Umgang und Lagerung von brennbaren und entzündlichen Gefahrstoffen.
Prüfungsbausteine:
  • Schrifltiche Prüfung
  • Mündliche Prüfung
  • Praktische Prüfung
Nachzuweisende Kompetenzen:

In der Prüfung weisen die Teilnehmer Kenntnisse in folgenden Bereichen nach:

  • Gesetzliche Grundlagen und technische Bestimmungen
  • Verantwortung für den Brandschutz im Betrieb
  • Aufgaben und Stellung des Brandschutzbeauftragten
  • Chemisch-physikalische Grundlagen der Verbrennung
  • Baulicher, technischer, organisatorischer Brandschutz
  • Brandrisiken
  • Brandschutzmanagement

„Brandschutzbeauftragte (TÜV)“ sind die zentrale Ansprechperson für alle Brandschutzfragen im Betrieb. Sie verfügen über fundierte Kenntnisse im baulichen, technischen und organisatorischen Brandschutz. Sie beraten und unterstützen den Arbeitgeber in allen Fragen des Brandschutzes. Sie sind in der Lage, Brandschutzhelfer im Betreib auszubilden. Sie kontrollieren die festgelegten technischen und organisatorischen Brandschutzmaßnahmen und können bei der Erstellung und Kontrolle der Brandschutzdokumente mitwirken.

Sie erfüllen mit diesem Abschluss die Qualifikationsanforderungen nach der vfdb-Richtlinie 12-09/01 und der DGUV Information 205-003 an einen Brandschutzbeauftragten.

Die Fachkunde eines Brandschutzbeauftragten muss den aktuellen Erfordernissen sowie den sich ändernden Regelwerken und Vorschriften entsprechen, wonach für den Brandschutzbeauftragten eine regelmäßige Fortbildung notwendig und zur qualifizierten Aufgabenbewältigung erforderlich ist. Fortbildungsveranstaltungen sind innerhalb von drei Jahren mit mindestens 16 UE à 45 Minuten zu besuchen. Die Teilnahme ist zu dokumentieren.

Liegt die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten länger als fünf Jahre zurück und/oder kann eine berufliche Tätigkeit oder Fortbildung als Brandschutzbeauftragter nicht belegt werden, ist die erneute Teilnahme an einer Ausbildung im Sinne der DGUV Information erforderlich. 

Bisher umgesetzt in:Deutschland