ID-Nr. 0000055722: Pflegeexperte für Begutachtung und Beratung (TÜV)

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Titel des Zertifizierungsprogramms:Pflegeexperte für Begutachtung und Beratung (TÜV)
Zulassungsvoraussetzungen:

Abgeschlossene Berufsausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger oder
abgeschlossene Berufsausbildung zum Altenpfleger und
mindestens 2 Jahre einschlägige Berufserfahrung innerhalb der letzten 5 Jahre

Erfolgreiche Teilnahme an der von der Zertifizierungsstelle anerkannten Qualifizierung „Pflegeexperte für Begutachtung und Beratung (TÜV)“ der TÜV Rheinland Akademie sowie im Rahmen der Qualifizierung zu absolvierende Leistungsnachweise. Die Zulassung zur Prüfung erfolgt bei einer Mindestanwesenheit von 80% “.

Prüfungsbausteine:
  • Hausarbeit und Präsentation
Nachzuweisende Kompetenzen:

In der Prüfung weisen die Teilnehmer Kenntnisse in folgenden Bereichen nach:

  • Rechtliche Grundlagen
  • Prozesse und Ergebnisqualität gestalten und steuern
  • Lösungsorientierte und adressatengerechte Interaktion
  • Erhebung von Selbständigkeitsgraden und Hilfebedarfen
  • Einschätzung von präventiven und rehabilitativen Potentialen
  • Erstellung von theoriebegleitenden Beratungs- und Schulungskonzepten
  • Erstellung, Steuerung und Evaluierung von Versorgungsplänen und Schulungen
  • Projektarbeit und Interventionslogiken
  • Analyse von Dokumenten und Sachverhalten
  • Durchführung und Planung von Ortterminen
  • Ausarbeitung von Gutachten und Stellungnahmen

„Pflegeexperten für Begutachtung und Beratung (TÜV)“ sind in der Lage, die Pflegesituation und –qualität zu beurteilen und Pflegefehler festzustellen sowie die Ergebnisqualität der Pfleg zu messen und zu beurteilen. Sie können Beratungs- und Schulungskonzepte erstellen und diese professionell umsetzen sowie patientenbezogene Versorgungspläne steuern und evaluieren.

„Pflegeexperten (TÜV) können somit das Pflegegradmanagement in Pflegeeinrichtungen übernehmen, frühzeitig einen erhöhten Hilfebedarf feststellen und zeitnah eine Anpassung des Pflegegrads einleiten.

Als unabhängige Pflegesachverständige können sie für das Sozialgericht Widerspruchsgutachten und wissenschaftliche Gutachten erstellen.

Bisher umgesetzt in:Deutschland