Zertifikatsnr. 01 349 120887

Zertifikatsnummer: 01 349 120887
Zertifikatsinhaber: Henrich Baustoffzentrum
GmbH & Co. KG
Konrad-Adenauer-Allee 100
53721 Siegburg
Deutschland
Geltungsbereich:

Credit Management

Credit Management

Zertifikatstyp: Credit Management Certification (CMC)

Als Geltungsbereich der freiwilligen Zertifizierung und der abschließenden Prüfaussage werden die systematischen Prozesse des Debitoren- und Forderungsmanagements in Unternehmen definiert, die sich an den MaCM (Mindestanforderungen an das Credit Management) des Bundesverband Credit Management e.V. (BvCM) und der Federation of European Credit Associations (FECMA) orientieren.

Auf Basis der MaCM hat TÜV Rheinland® das Zertifizierungsverfahren „Credit Management Certification“ maßgeblich für Unternehmen entwickelt, welche aufgrund revolvierender Lieferantenkreditvergabe erhöhte Forderungsaußenstände aufweisen.

Ziel ist es sicherzustellen, dass das CM-System ein definiertes, nachhaltig wirksames Qualitätsniveau zur Optimierung des Unternehmenserfolges erreicht. Die Vermeidung von Forderungsausfällen und die Beschleunigung von Zahlungseingängen spielen dabei die zentrale Rolle. Die MaCM geben Leitlinien und Hilfestellung bei der Gestaltung und Optimierung der CM-Prozesse und können über den BvCM bezogen werden.

Zudem wird durch die neutrale Auditierung des CM-Systems durch den TÜV Rheinland® der Nachweis gegenüber internen und externen Interessenten (z.B. Vorstand, Geschäftsführer, Aufsichtsrat, Wirtschaftsprüfer, Warenkreditversicherer, Banken, Factoring, Rating, Lieferanten, Kunden, Mitgliedern, etc. …) erbracht, dass definierte CM-Prozesse im Unternehmen betrieben und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus bietet die Auditierung auch solchen Unternehmen, die ihre CM-Prozesse optimieren oder erweitern wollen, die Möglichkeit, Verbesserungspotentiale oder Handlungsbedarf unabhängig und gezielt zu ermitteln.

In der ersten Phase des Zertifizierungsverfahrens wird die Anwendung der beschriebenen CM-Prozesse im Unternehmen nachvollzogen. Der Schwerpunkt der Auditierung liegt darauf, festzustellen, inwieweit die Prozesse im Unternehmen tatsächlich eingeführt sind und von den Mitarbeitern verstanden und umgesetzt werden. Dazu werden Gespräche mit den verantwortlichen und ausführenden Mitarbeitern geführt. Darüber hinaus werden Aufzeichnungen (Stichproben) betrachtet, die einen Rückschluss darauf zulassen, ob die CM-Prozesse im Unternehmen konsequent und systematisch angewendet werden.

Nach Abschluss des Audits werden die Ergebnisse in einem Bericht dokumentiert und bei positivem Votum an die Zertifizierungsstelle weitergeleitet. Die Zertifizierungsstelle führt die formale Prüfung durch und entscheidet über die Zertifizierung.

Die Zertifikate werden für eine Gültigkeitsdauer von drei Jahren erteilt und unterliegen einer jährlichen Überwachung.