IEC 61215-1-1:2016

Prüfungen durch TÜV Rheinland beruhen auf diesem Standard, eventuell werden auch noch strengere Kriterien angelegt.

Terrestrische Photovoltaik-(PV-) Module - Bauarteignung und Bauartzulassung – Teil 1-1: Besondere Anforderungen für das Prüfen von kristallinen Silizium-Photovoltaik-(PV)Modulen

Dieser Teil von IEC 61215 legt die Anforderungen für die Bauarteignung und Bauartzulassung terrestrischer photovoltaischer Module fest, die für den Langzeitbetrieb in gemäßigten Freiluftklimaten nach IEC 60721-2-1 geeignet sind. Diese Norm ist für die Anwendung auf alle terrestrischen kristallinen Silizium-Flachmodule bestimmt.

Zweck der festgelegten Prüffolgen ist die Bestimmung der elektrischen und temperaturbezogenen Kenngrößen des PV-Moduls sowie der Nachweis, dass das Modul im Rahmen eines vertretbaren Kosten- und Zeitaufwandes geeignet ist, längere Zeit den im Anwendungsbereich beschriebenen Klimaten standzuhalten.

Die tatsächliche Lebenserwartung der als geeignet bezeichneten PV-Module wird von ihrer Konstruktion, der Umgebung und den Bedingungen abhängen, unter denen sie betrieben werden.

Diese Norm legt die von der PV-Technologie abhängigen Änderungen der Prüfverfahren und Anforderungen nach IEC 61215-1:2016 und IEC 61215-2:2016 fest.

Prüfungen zu diesem Standard beinhalten u. a.

Die EN 61215-1-1 gilt für kristalline Silizium-Photovoltaik-(PV)Module. Die EN 61215-1-1 gilt nicht für PV-Module, die in Verbindung mit konzentrierenden Einrichtungen eingesetzt werden. Sie darf aber für schwach konzentrierende Module (ein- bis dreifache Sonneneinstrahlung) angewendet werden.